![]() |
|
Die Produktion
Im Zwischenhirn liegt die Hormonsteuerzentrale - der Hypothalamus. Dieser beobachtet, was im Körper vor sich geht und reagiert mit der Abgabe von Botenstoffen. Diese aktivieren die Hypophyse. Sie sendet stimulierende Stoffe aus, um in anderen Organen die Hormonproduktion zu starten oder zu stoppen. Einige Hormone entfalten eine direkte Wirkung. Somatropin zum Beispiel reguliert in der Kindheit das Wachstum von Knochen, Muskeln und Organen. Durch Prolaktin wachsen in der weiblichen Pubertät die Brüste und nach der Geburt regt es die Milchproduktion an. Oxytocin löst Wehen aus, kurbelt die Libido an und stärkt das Gefühl, andere verbunden zu sein.
Der Körper und die Lust
In Eierstöcken und Hoden werden die Sexualhormone hergestellt und steigern - wie der Name schon verrät - das sexuelle Verlangen. Ab der Pubertät steigt der Spiegel im Blut stark an. Testosteron sorgt bei Jungen für Körperbehaarung, Muskeln, eine tiefere Stimme und lässt die Spermienproduktion starten. Östrogen und Progesteron fördern bei Mädchen das Brustwachstum und leiten den Zyklus ein. Kommt es zu einer Schwangerschaft, bereiten Progesteron und Östrogen den Körper auf das heranwachsende Baby und die Geburt vor. Ab der Lebensmitte sinkt die Hormonproduktion in den Eierstöcken. Der Zyklus gerät ins Wanken und bleibt irgendwann ganz aus. Auch der Testosteronspiegel sinkt, die Produktion versiegt aber nie komplett.
Quelle:
AOK Plus - Das Gesundheitsmagazin 01/2025
![]() 0 Mitglieder und 9 Gäste sind Online Besucherzähler Heute waren 29 Gäste , gestern 134 Gäste online |
![]()
Das Forum hat 724
Themen
und
5449
Beiträge.
Heute waren 0 Mitglieder Online: |

