Ich sehe das auch eher ein wenig kritisch. Auf der einen Seite finde ich es gut, dass man keine teuren Gutachten mehr in Auftrag geben muss und man nicht vom Urteil eines Amtsgerichts abhängig ist, auf der anderen Seite finde ich es so aber dann doch zu einfach.
Es muss ja nicht zwangsläufig ein Gutachten sein, welches man beim Standesamt vorlegt, aber zumindest eine kurze, schriftliche Diagnose vom Psychotherapeuten oder zumindest vom Hausarzt sollte man schon fordern.
In dem Link steht, dass es eine einjährige Sperrfrist gibt, bevor man den Eintrag erneut ändern kann. Ich habe die Tage in einem Bericht gesehen, dass es monatlich möglich ist, den Eintrag ändern zu lassen. Keine Ahnung, was nun stimmt.
Ich finde auch, dass man es generell nicht ermöglichen sollte, den Eintrag alle Nase lang ändern zu können, sondern dass man da auch nen Deckel drauf macht. Z.B. nachdem man den Eintrag 3 Mal hat ändern lassen, ist es ein viertes Mal nicht mehr möglich oder die Sperrfrist verlängert sich dann um z.B. 5 Jahre.
Wie so oft bei neuen Gesetzen und Regelungen hat man das wieder mal nicht zu Ende gedacht.
Zitat von Freya im Beitrag #26
Es geht um ein neues Feindbild, um die Massen hinter sich zu sammeln.
Ich habe manchmal den Eindruck, dass unsere aktuelle Regierung alles daran setzt, um die Massen in die Arme der blauen Partei zu treiben. Wenn man sich die aktuellen Umfragewerte mal so ansieht, dann kann einem schon Angst und Bange werden. Ich will mir gar nicht ausmalen, was passiert, falls die blauen bei uns stärkste Partei werden sollten und zudem der Blondschopf in den USA wieder das Ruder in die Hand bekommt. Das wäre meiner Meinung nach der Supergau.
Wobei ich bei den Umfragen mal hoffe, dass die meisten zwar angeben, dass sie die blauen wählen würden, es aber dann doch nicht machen werden, wenn es soweit ist.